Indiander 1605 - 1819


Indianer von 700 bis 1565
Indianer 1605 - 1819
Indianer 1821 - 1898
Indianer 1922 -2000


1605
Franzosen gründen Port Royal, die erste ständige Kolonie in Nova Scotia.

1607
Die britische Stadt Jamestown wurde gegründet. Dies war die erste ständige englische Siedlung auf dem Gebiet der Powhatan-Konförderation, die über 20 Algonkin-Stämme Virginias umfasste.

1609
Santa Fe, die Hauptstadt des heutigen US-Staates New Mexico, von Spaniern gegründet.

1613
Holländer errichten Handelsposten auf Manhattan und schließen ein Abkommen mit den Mohikanern - den ersten Vortrag zwischen Europäern und Indianern in Nordamerika.

1620
Im heutigen Bundesstaat Massachusetts landeten die Pilgerväter auf Cape Cod an der Ostküste. Dies war das Land des eng verbündeten Algonkin-Doppelstammes der Wampanoags und der Pokanokets.

1621
Friedensvertrag zwischen Massasoit, Häuptling der Wampanoag und den Pilgervätern.
  
1622 - 1645
Der erste Indianerkrieg in Nordamerika fand statt. Häuptling Opechancanough führt die Powhatan in einen Krieg gegen die englischen Kolonisten in Virgina. Nach anfänglichen Erfolgen werden die Indianer besiegt - sie verlieren ihr gesamtes Land.
  
1637
Die Pequot, die im heutigen Connecticut leben, erheben sich gegen die Kolonisten und werden vernichtend geschlagen.

1643
Der englische Geistliche (und Händler) Roger Williams erstellt ein Wörterbuch der Algonkin-Sprache.

1675 bis 1676
Der Freiheitskämpfer Metacomet führte Krieg. Er bezog viele Algonkin-Stämme Neu-Englands in sein Indianerbündnis ein. Er wird besiegt.

1680 bis 1682
Unter Popé fand eine Revolte gegen die Spanier in Arizona und New Mexico statt. Der Aufstand der Pueblo-Indianer stoppt das Vordringen der Spanier.

1694
Die Neu-England-Kolonien schließen einen Friedensvertrag mit den Irokesen.

1710
Drei Gesandte der Irokesen und ein Mohikaner werden nach London eingeladen und von Königin Anna empfangen.

1722
Die irokesische Fünf-Nationen-Konförderation wurde durch den Beitritt der Tuscaroras zum Sechs-Nationen-Bund erweitert.

1729 - 1730
Ein Landstreit führt zum Kampf der Franzosen gegen die Natchez, die fast vollständig vernichtet werden.

1754 bis 1763
Häuptling Pontiac führte die "Revolution des roten Mannes".

1754
Großbritannien erklärt Frankreich in den Kolonien den Krieg - in Europa beginnt der Krieg 1756
("Siebenjähriger Krieg").

1757
Franzosen und verbündete Indianer erobern das britische Fort William Henry am Lake George

1763
Frankreich muss sich nach dem Frieden von Paris aus Nordamerika zurückziehen. Pontiac, Häuptling der Ottawa, eint zahlreiche Stämme von den Großen Seen bis zum unteren Mississippi und erhebt sich im Mai gegen die Briten. Der Aufstand scheitert am Widerstand der Forts Detroit und Pitt (heute Pittsburgh).

1775 bis 1783
Der Irokesen-Bund wurde durch den amerikanischen Unabhängigkeitskrieg getrennt. Ein Teil der Irokesen kämpfte für England, der andere kämpfte an der Seite der Kolonien.

1783
Nach dem Sieg im Unabhängigkeitskrieg vertreiben US-Truppen die Irokesen aus ihren angestammten Gebieten.
  
1791
Der Miami-Häuptling Little Turtle siegte über den US-General Arthur St. Clair im Ohio-Tal.

1811 - 1813
Der Shawnee-Häuptling Tecumseh versucht, die Stämme nördlich des Ohio gegen die Weißen zu vereinen. Die Union scheitert durch einen voreiligen Angriff seines Bruders Tenskwatawa.

1811
Das Broken Arrow Council - es ist ein Stammesgesetz, welches den Creek-Indianern bei Todesstrafe verbietet, Stammesland zu verkaufen.

1813 - 1814
Krieg der Creek - besiegt tritt der Stamm 81000 m² an die USA ab.

1817 - 1818
Erster Seminolen-Krieg statt. Die Indianer kämpfen im spanischen Florida gegen den Vormarsch der Europäer. Die USA stellen Spanien das Ultimatum, entweder die Seminole zu kontrollieren oder Florida zu verlassen.

1819
Spanien tritt Florida an die USA ab.


Indianer von 700 bis 1565
Indianer 1605 - 1819
Indianer 1821 - 1898
Indianer 1922 -2000